Die Idee ist einfach, die Wirkung groß: Seit 1992 können Beschäftigte, Beamte sowie Versorgungsempfänger der Stadt Aachen im Rahmen der Restcentspende monatlich auf den Centbetrag hinter dem Komma ihres Gehalts zugunsten gemeinnütziger Projekte verzichten. Im vergangenen Jahr wurde von 2.239 Mitarbeitenden und Versorgungsempfänger ein Beitrag von insgesamt 12.540 Euro zusammengetragen: Ein neuer Höchststand.
Peter Mertens, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Personal und Organisation, überreichte diese Summe am Mittwoch, 10. Dezember, symbolisch an drei gemeinnützige Organisationen und betonte: „Die Restcentspende ist eine einfache Idee, die wirkt, weil viele mitmachen. Besonders gut finde ich, dass die Mitarbeitenden spenden und auch entscheiden, wohin das Geld geht.“ Er richtete einen herzlichen Dank, genauso wie Gesamtpersonalratsvorsitzender Karlheinz Welters und Stephan Baurmann, Vorsitzender des Personalrats der allgemeinen Verwaltung, an die Mitarbeitenden der Stadt, die jedes Jahr die Centbeträge spenden.
Der Personalrat berät sich jedes Jahr, welche Einrichtungen von den Spenden profitieren. Bei der Auswahl der zu unterstützenden Institutionen galten auch in diesem Jahr mehrere Kriterien wie Regionalität, geringe Kostenstrukturen und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Vorschläge, an wen die Spenden übergeben werden, kommen auch aus der städtischen Belegschaft.
In diesem Jahr dürfen sich folgende Vereine jeweils über 4.180 Euro freuen: der Kinderseele Aachen e. V., der Bayard e. V. und der Klinikclowns Aachen e. V.. Die Organisation Kinderseele Aachen unterstützt psychisch kranke Kinder und Jugendliche unter anderem durch ergänzende, gesundheitsfördernde Maßnahmen und kreative Therapien. Bayard ist ein Förderverein für Reittherapie und der Verein Klinikclowns Aachen finanziert die Einsätze der Klinikclowns auf der Kinderstation der Uniklinik Aachen.
Foto © Stadt Aachen/Antonia Knop:Peter Mertens, stellvertretender Leiter vom Fachbereich Personal und Organisation (hintere Reihe, r.), Karlheinz Welters, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats (1. Reihe, 1. v. r.), Stephan Baurmann, Vorsitzender des Personalrats der allgemeinen Verwaltung (1. Reihe, 1. v. l.) und Nikro Shadanpour (2. Reihe, l.), übergeben den Vertreter*innen des Bayard e. V. sowie des Klinikclowns Aachen e. V. den symbolischen Cent als finanzielle Unterstützung durch die Restcentspende der Mitarbeitenden der Stadt Aachen.