Der Brauchtumsverein der Linden-Neusener-Klöös präsentierte in diesem Jahr erneut ein närrisches Spektakel der Extraklasse. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle Alsdorf führte Präsident Hans Sinken mit viel Charme und Witz durch ein abwechslungsreiches Programm, das beim Publikum für ausgelassene Stimmung und anhaltenden Applaus sorgte.

Den Auftakt gestaltete die Brauchtumsgruppe „Fidele Kölsch“ aus Köln, die mit volkstümlichem Karneval, Liedern und Figuren aus dem Hänneschen-Theater sofort rheinische Atmosphäre im Saal verbreitete. Für zahlreiche Lacher sorgte anschließend Volker Weininger, bekannt als „Der Sitzungspräsident“, der mit seinem herrlich bodenständigen Vortrag und humorvollen Anekdoten aus dem Vereinsleben das Publikum begeisterte – eine Zugabe blieb natürlich nicht aus. Ebenfalls glänzte Jörg Runge alias „Dä Tuppes vum Land“, der mit seiner pointierten Reimrede in rheinischer Mundart einmal mehr sein außergewöhnliches rhetorisches Talent unter Beweis stellte.

Musikalisch schenkte die Gala dem Publikum gleich mehrere Höhepunkte: Klüngelköpp, Boore sowie Dä Mann mit dr Trööt sorgten mit handgemachter Musik für mitreißende Stimmung und brachten den Saal zum Mitsingen und Schunkeln. Auch tänzerisch wurde höchste Qualität geboten. Die „Vegder Diddeldöpscher St. Vith“, die Gardetanzformation der KG Scharwache und das „Blue Royal Colonia Tanzsportkorps“ beeindruckten mit energiegeladenen Darbietungen, schnellen Schritten und anspruchsvoller Choreografie. Humorvoll ging es weiter mit „Et Superjecke Dreigestirn“, dessen schräg-amüsanter Auftritt mit viel Applaus gefeiert wurde.

Ein besonderer Programmpunkt war erneut die Verleihung des Ehrenpreises der Euregia, einer Auszeichnung der Linden-Neusener-Klöös für herausragendes soziales und gesellschaftliches Engagement. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Alfred Sonders, Bürgermeister a.D. der Stadt Alsdorf. Sonders engagierte sich nicht nur während seiner Amtszeit intensiv für die Belange der Stadt, sondern setzte sich auch darüber hinaus in besonderem Maße für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Institutionen und Vereine ein. Städteregionsrat Tim Grüttemeier, Schirmherr der Ehrung, überreichte die Auszeichnung in einer herzlichen und anerkennenden Laudatio.

Mit hochkarätigen Kräften des rheinischen Karnevals, einem begeisterten Publikum und einer stimmungsvollen Atmosphäre präsentierte sich die Rhein-Maas-Gala einmal mehr als närrischer Höhepunkt. Die erfolgreiche Veranstaltung macht bereits jetzt Lust auf die kommende Session – und auf die Rhein-Maas-Gala im Jahr 2026.

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