Am 10. September war es wieder so weit: Die Technische Schule des Heeres (TSH) hatte zum traditionellen Biwak in die Lützow-Kaserne nach Aachen eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr sowie viele Familienangehörige folgten der Einladung und erlebten einen abwechslungsreichen Tag im Zeichen der Begegnung und der Heereslogistik.

In diesem Jahr stand das Biwak zugleich im Zeichen des Tages der Heereslogistiktruppen. Damit bot die Veranstaltung nicht nur Gelegenheit zum persönlichen Austausch, sondern auch einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Fähigkeiten der logistischen Kräfte des Heeres.

Gastgeber war Brigadegeneral und Kommandeur der Technischen Schule des Heeres, Stephan Kurjahn. In seiner Begrüßung hieß er die zahlreichen Gäste und Familienangehörigen herzlich willkommen und gab einen kurzen Rückblick auf die Herausforderungen und Entwicklungen des vergangenen Jahres und zur aktuellen Lage.

Bewusst hielt sich der Kommandeur mit seiner Ansprache kurz. Schließlich sollte der Tag vor allem dem persönlichen Austausch und einem unbeschwerten gemeinsamen Erlebnis dienen. Kurjahn wünschte den Gästen einen angenehmen und interessanten Aufenthalt auf dem Gelände der Technischen Schule des Heeres.

Auch die Stadt Aachen war prominent vertreten. Der Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons nutzte die Gelegenheit, den Verantwortlichen für die Einladung zu danken und die Bedeutung der Soldatinnen und Soldaten für die Gesellschaft hervorzuheben. Zugleich ging er auf die besondere Rolle Aachens als traditionsreicher Garnisonsstandort ein. Die enge Verbindung zwischen Bundeswehr und Stadt prägt Aachen seit vielen Jahrzehnten.

Ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher war die umfangreiche Waffen- und Geräteschau auf dem Kasernengelände. Dabei konnten sich die Gäste aus nächster Nähe über Fahrzeuge, Ausrüstung und technische Systeme informieren und einen Eindruck von den unterschiedlichen Fähigkeiten der Bundeswehr verschaffen.

Neben der Technischen Schule des Heeres präsentierten sich auch weitere Verbände und Einheiten aus dem Bereich der Heereslogistik. Für die Besucher bot sich damit die Möglichkeit, einen unmittelbaren Einblick in ein Aufgabengebiet zu erhalten, das für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr von zentraler Bedeutung ist.

Neben Technik und militärischen Fähigkeiten kam auch der gemeinschaftliche Charakter der Veranstaltung nicht zu kurz. Ein Feldgottesdienst bot Gelegenheit zur Besinnung und zum gemeinsamen Innehalten. Anschließend konnten die Gäste bei Gesprächen, Vorführungen und verschiedenen Angeboten den Tag in entspannter Atmosphäre genießen.

Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls gesorgt. Musikalische Beiträge sorgten zusätzlich für Unterhaltung und verliehen dem Biwak einen festlichen und zugleich ungezwungenen Charakter.

Das traditionelle Biwak der Technischen Schule des Heeres zeigte einmal mehr die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, Gesellschaft und dem Standort Aachen. Neben der Präsentation militärischer Fähigkeiten standen vor allem Begegnung, Austausch und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt – ganz im Sinne einer lebendigen Garnisonsstadt.

Fotos © TSH/Meeßen